Natursteintreppe mit üppiger Bepflanzung als gestalterisches Element bei der Gartengestaltung in Remagen

Gartengestaltung in Remagen

Wer eine Gartengestaltung in Remagen plant, legt zuerst fest, wie der Garten genutzt werden soll, und prüft danach, was das Grundstück mitbringt: Bäume, Gefälle, Boden und den Weg, den das Regenwasser nimmt. Daneben gelten Regeln, die viele erst bemerken, wenn der Bagger schon bestellt ist. Die Stadt Remagen schützt größere Bäume per Satzung, Rheinland-Pfalz verlangt begrünte Gartenflächen, und für Hecken an der Grundstücksgrenze schreibt das Landesnachbarrecht feste Abstände vor.

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Womit beginnt eine Gartengestaltung in Remagen?

Fahrzeug von Gartenbau Bogiatzis aus Remagen für Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau

Am Anfang steht eine ehrliche Liste: Wer nutzt den Garten, und wofür? Eine Familie mit Kindern braucht belastbaren Rasen und kurze Wege, ein Paar im Ruhestand eher einen Sitzplatz in der Abendsonne und Beete, die sich ohne Bücken pflegen lassen. Wer einen Stellplatz, ein Gartenhaus oder Platz für Mülltonnen braucht, schreibt das ebenso auf wie Wünsche nach Sichtschutz oder einem Gemüsebeet.

Danach folgt der Blick auf das Grundstück. Remagen reicht vom flachen Rheinufer in Kripp und in der Kernstadt bis zu den Hanglagen in Oberwinter und Unkelbach und zur Höhe in Oedingen. Am Hang entscheidet das Gefälle darüber, ob Treppen, Stützmauern oder Terrassierungen nötig werden und wohin das Wasser bei einem Gewitter läuft. In Rheinnähe kommt die Frage hinzu, wie hoch das Grundstück über dem Fluss liegt.

Hilfreich ist ein einfacher Plan mit den Maßen des Grundstücks, der Himmelsrichtung, den vorhandenen Bäumen und Leitungen sowie einigen Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln. Mit diesen Unterlagen kann ein Gartenbauer beim ersten Termin einschätzen, was machbar ist, und Sie vergleichen später Angebote, die auf derselben Grundlage beruhen. Erst wenn die Nutzung feststeht, lohnt die Auswahl von Pflaster, Naturstein oder Pflanzen.

Welche Bäume dürfen in Remagen nicht ohne Genehmigung gefällt werden?

In Remagen gilt eine Baumschutzsatzung für das gesamte Stadtgebiet einschließlich aller Ortsteile. Geschützt sind wirtschaftlich nicht genutzte Bäume außerhalb des Waldes mit einem Stammumfang von mindestens 80 Zentimetern, gemessen in 100 Zentimetern Höhe über dem Boden. Mehrstämmige Bäume fallen darunter, wenn die Stammumfänge zusammen mindestens 80 Zentimeter ergeben und ein Stamm wenigstens 30 Zentimeter misst.[2]

Ohne Genehmigung ist es verboten, einen solchen Baum zu fällen, zu beschädigen, zu zerstören oder in seinem Aufbau wesentlich zu verändern. Die Stadt kann auf einen begründeten Antrag eine Ausnahme erteilen; der Antrag geht schriftlich und ohne Formular an die Bauverwaltung im Fachbereich 2. Die Satzung verlangt dazu einen Lageplan im Maßstab 1:250 mit Art, Stammumfang und Kronendurchmesser der geschützten Bäume; hängt die Fällung mit einem Bauantrag zusammen, werden beide Anträge gemeinsam eingereicht. Geschützt sind außerdem Ersatzpflanzungen, die die Stadt nach einer früheren Fällung angeordnet hat.[2]

Für die Planung heißt das: Messen Sie den Umfang vorhandener Bäume mit einem Maßband, bevor Sie Wege, Terrasse oder ein Gartenhaus einzeichnen. Ein Umfang von 80 Zentimetern entspricht einem Stammdurchmesser von rund 25 Zentimetern, und diese Größe erreichen viele Gartenbäume schneller, als man denkt. Auch ein geschützter Baum, der stehen bleibt, setzt der Planung Grenzen. Im Wurzel- und Kronenbereich verbietet die Satzung Maßnahmen, die den Baum schädigen können, ausdrücklich auch eine geschlossene Pflaster- oder Betondecke sowie Abgrabungen und Aufschüttungen.[2] Eine neue Terrasse im Wurzel- oder Kronenbereich eines geschützten Baumes muss deshalb so geplant werden, dass der Baum nicht geschädigt wird. Ob und mit welchem Aufbau eine befestigte Fläche dort möglich ist, sollte vor Beginn der Arbeiten mit der Stadt geklärt werden.

Ist ein Schottergarten in Rheinland-Pfalz erlaubt?

Nein, als Ersatz für Grünfläche nicht. Nach § 10 Absatz 4 der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz sind die nicht überbauten Flächen bebauter Grundstücke zu begrünen, soweit sie nicht für eine zulässige Nutzung gebraucht werden. Bis zur Änderung im Dezember 2022 stand dort lediglich, dass diese Flächen begrünt werden sollen.[3] Zulässige Nutzungen sind etwa Zufahrt, Stellplatz, Terrasse und Wege. Eine Kiesfläche auf Folie, die ein Beet ersetzen soll, zählt nicht dazu. Ein Bebauungsplan kann für einzelne Baugebiete eigene Festsetzungen treffen, deshalb lohnt vor größeren Umbauten ein Blick in den Plan des eigenen Gebiets.

Der Wunsch hinter dem Schottergarten ist meist ein Garten, der wenig Arbeit macht. Dieses Ziel erreicht man mit Pflanzen zuverlässiger: Dicht gesetzte Stauden und Bodendecker lassen Unkraut kaum Licht, eine Mulchschicht hält den Boden feucht, und Sträucher brauchen nur gelegentlich einen Schnitt. Kies und Splitt haben trotzdem ihren Platz, etwa als Wegebelag, als Traufstreifen am Haus oder zwischen Trittplatten.

Wie viel Abstand müssen Hecken und Bäume zum Nachbargrundstück halten?

In Remagen gilt wie in ganz Rheinland-Pfalz das Landesnachbarrechtsgesetz. Bei Hecken kommt es nicht auf die Pflanzenart an, sondern allein auf die Höhe, die die Hecke erreichen soll.[3]

Grenzabstände für Hecken nach dem Landesnachbarrechtsgesetz Rheinland-Pfalz
Höhe der HeckeMindestabstand zur Grundstücksgrenze in Rheinland-Pfalz
Eine Hecke bis 1,00 Meter HöheEine Hecke bis 1,00 Meter Höhe muss mindestens 0,25 Meter von der Grenze entfernt stehen.
Eine Hecke bis 1,50 Meter HöheEine Hecke bis 1,50 Meter Höhe muss mindestens 0,50 Meter von der Grenze entfernt stehen.
Eine Hecke bis 2,00 Meter HöheEine Hecke bis 2,00 Meter Höhe muss mindestens 0,75 Meter von der Grenze entfernt stehen.
Eine Hecke über 2,00 Meter HöheBei einer Hecke über 2,00 Meter wächst der Abstand von 0,75 Meter um jeden Zentimeter Mehrhöhe; eine 2,50 Meter hohe Hecke braucht 1,25 Meter.

Für Bäume nennt das Gesetz je nach Wuchsstärke Abstände von 1,50 bis 4 Metern, für Sträucher von 0,50 bis 1 Meter. Grenzt Ihr Garten an einen Weinberg, an landwirtschaftlich oder erwerbsgärtnerisch genutzte Flächen oder an einen Kleingarten, verdoppeln sich die Abstände, sofern ein Bebauungsplan nichts anderes festlegt. Vereinbaren Nachbarn etwas anderes, hat ihre Einigung Vorrang vor dem Gesetz.[3] Eine solche Absprache sollte schriftlich festgehalten werden, damit sie auch nach einem Eigentümerwechsel nachvollziehbar bleibt.

Auch der Zeitpunkt zählt. Hecken, Gebüsche und andere Gehölze dürfen vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten, auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden; erlaubt sind in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte.[4] Wer eine alte Hecke durch eine neue ersetzen will, plant das Roden deshalb für Oktober bis Februar und pflanzt im Herbst oder zeitigen Frühjahr nach. Bäume in Hausgärten nimmt das Bundesnaturschutzgesetz von diesem Zeitfenster aus; die Remagener Baumschutzsatzung und der Schutz besetzter Vogelnester gelten trotzdem.

Garten-Check für Remagen

Der Check ordnet drei häufige Fragen vor einer Gartengestaltung ein: Ist ein Baum geschützt, wie viel Abstand braucht eine geplante Hecke, und darf eine Hecke im gewünschten Monat gerodet oder stark zurückgeschnitten werden?

1. Baum auf dem Grundstück
Geben Sie den Stammumfang ein.
2. Geplante Hecke an der Grundstücksgrenze
Geben Sie die geplante Höhe ein.
3. Hecke roden oder stark zurückschneiden
Wählen Sie einen Monat.

Nächster Schritt: Notieren Sie Stammumfänge, Heckenhöhen und Grenzverlauf und machen Sie Fotos vom Grundstück. Mit diesen Angaben kann ein Gartenbaubetrieb wie Gartenbau Bogiatzis in Remagen (Telefon 02642 22776) beim ersten Gespräch einschätzen, was machbar ist.

Der Check gibt eine Einordnung nach Baumschutzsatzung, Landesnachbarrecht und Bundesnaturschutzgesetz. Er ist keine Rechtsberatung und ersetzt keinen Bescheid der Stadt Remagen.

Wie werden Terrasse, Einfahrt und Wege in Remagen regenfest gebaut?

Pflaster- und Plattenflächen bestimmen bei den meisten Gartenprojekten den größten Teil der Kosten und der Lebensdauer. Ob eine Einfahrt nach zehn Jahren noch eben liegt, entscheidet der Unterbau, den später niemand mehr sieht: eine tragfähige, frostsichere und gut verdichtete Tragschicht, die zur Belastung passt. Eine Terrasse, auf der nur Gartenmöbel stehen, braucht einen anderen Aufbau als eine Zufahrt, über die Lieferwagen fahren.

Ebenso wichtig ist das Gefälle. Jede befestigte Fläche sollte das Wasser vom Haus wegführen, am besten in ein Beet, eine Rasenmulde oder eine Versickerungsfläche auf dem eigenen Grundstück. Fugenpflaster mit breiten Splittfugen, Rasengittersteine für Stellplätze und Kieswege lassen einen Teil des Regens im Boden versickern. Das entlastet den Kanal und hält Pflanzen in trockenen Sommern länger frisch.

In Remagen hat das Thema eine eigene Bedeutung, denn die Stadt behandelt Starkregen als Risiko, gegen das Hauseigentümer selbst vorsorgen sollen. Sie fördert seit 2023 private Schutzmaßnahmen gegen Starkregen an Gebäuden, für 2026 mit höchstens 1.000 Euro je Antrag. Gefördert wurden etwa Flutschotte, Dammbalkensysteme und Überdachungen; ein von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro begutachtet die Situation vor Ort, und mit den Arbeiten darf erst nach dem Förderbescheid begonnen werden.[2] Wer ohnehin eine Einfahrt mit Gefälle zur Garage oder einen Kellerabgang neu gestalten lässt, sollte deshalb vor dem Auftrag bei der Stadt nachfragen, ob und in welcher Form das Programm fortgesetzt wird.

In Hanglagen kommen Natursteinarbeiten hinzu. Trockenmauern, Blockstufen und Stützmauern fangen Höhenunterschiede ab und schaffen ebene Flächen für Sitzplatz oder Beet. Für Pflaster-, Platten- und Natursteinarbeiten sowie die Gestaltung von Einfahrten ist in Remagen unter anderem Gartenbau Bogiatzis aus der Burgunderstraße ein Ansprechpartner.

Was macht einen Garten tatsächlich pflegeleicht?

Blütenreicher Garten mit verschiedenen Blumen und Pflanzen als Beispiel für das Garten anlegen in Remagen

Arbeit entsteht im Garten an wenigen, gut bekannten Stellen: an Rasenkanten, die ausfransen, an offener Erde, auf der Unkraut keimt, an Formhecken, die mehrmals im Jahr geschnitten werden wollen, und an Pflanzen, die am falschen Standort kümmern. Ein pflegeleichter Garten setzt genau dort an.

Eine Mähkante aus Pflaster oder Naturstein zwischen Rasen und Beet erspart das Nachschneiden mit der Schere. Beete, die so dicht bepflanzt sind, dass nach zwei Jahren kaum noch Boden zu sehen ist, brauchen wenig Jäten. Gehölze und Stauden, die zum Standort passen, kommen mit weniger Wasser und Dünger aus als Wechselbepflanzung. Die Rasenfläche sollte so groß sein, wie sie tatsächlich genutzt wird; was nur angeschaut wird, kann eine Blumenwiese oder ein Beet werden.

Beim Rasen stellt sich oft die Frage nach Rollrasen oder Aussaat. Rollrasen ist sofort grün und nach wenigen Wochen belastbar, verlangt aber eine sorgfältig vorbereitete, ebene Fläche und in den ersten Wochen regelmäßiges Wässern. Eine Aussaat kostet weniger Material, braucht jedoch eine ganze Saison, bis die Fläche dicht ist. Beim Sichtschutz steht der Zaun gegen die Hecke: Eine Zaunanlage schützt vom ersten Tag an und braucht keinen Schnitt, eine Hecke bietet Lebensraum für Vögel und Insekten, benötigt aber Grenzabstand und Pflege. Gartenbau Bogiatzis bietet in Remagen beides an, Rollrasen und Zaunanlagen, und übernimmt auf Wunsch die laufende Gartenpflege.

In welcher Reihenfolge wird ein Garten umgestaltet?

Die Reihenfolge folgt der Logik der Baustelle. Zuerst wird entfernt, was nicht bleiben soll. Hecken und Gebüsche werden zwischen Oktober und Februar gerodet; bei Bäumen klären Sie vorher, ob die Baumschutzsatzung eine Genehmigung verlangt und ob Vögel oder Fledermäuse darin leben. Danach folgen Erdarbeiten, Leitungen für Wasser und Strom, Drainagen und der Unterbau für Wege und Terrasse. Erst wenn Maschinen nicht mehr über das Grundstück fahren müssen, kommen Pflaster, Mauern und Zäune an die Reihe.

Gepflanzt wird am Schluss, bevorzugt im Herbst oder im zeitigen Frühjahr, weil Gehölze dann ohne Sommerhitze einwurzeln. Der Rasen bildet meist den letzten Schritt. Wer das Budget auf mehrere Jahre verteilen möchte, baut zuerst die Infrastruktur und die befestigten Flächen fertig und ergänzt Beete und Bepflanzung später. Umgekehrt geht es selten gut, denn ein Bagger über einem frisch angelegten Beet macht die Arbeit eines ganzen Jahres zunichte.

Was kostet eine Gartengestaltung, und was lässt sich von der Steuer absetzen?

Gartenbereich mit kleiner Brücke über einen Gartenteich, Bepflanzung und Sitzplatz als Beispiel für Gartenbau in Remagen

Eine seriöse Zahl lässt sich erst nennen, wenn ein Fachbetrieb das Grundstück gesehen hat, denn die Preistreiber liegen meist im Boden und in der Lage. Teuer werden vor allem Erdbewegungen und die Entsorgung von Aushub, ein schwieriger Zugang, über den keine Maschinen auf das Grundstück kommen, Hanglagen mit Mauern und Stufen, große befestigte Flächen mit tiefem Unterbau sowie Naturstein und große Pflanzware. Günstiger wird es mit einfachen Grundformen, Betonsteinpflaster statt Naturstein, kleineren Pflanzgrößen und einer Umsetzung in Bauabschnitten.

Beim Vergleich mehrerer Angebote lohnt es sich, die Positionen nebeneinanderzulegen: Ist die Stärke der Tragschicht angegeben, ist die Entsorgung enthalten, und wer kümmert sich um die Anwuchspflege? Ein niedriger Gesamtpreis ohne diese Angaben sagt wenig.

Für Arbeiten an einem bereits bewohnten Haus können Sie 20 Prozent der Arbeits- und Fahrtkosten als Handwerkerleistung von der Einkommensteuer abziehen, höchstens 1.200 Euro im Jahr bei Arbeitskosten bis 6.000 Euro. Materialkosten zählen nicht mit, und die erstmalige Anlage eines Gartens im Rahmen eines Neubaus ist ausgenommen. Voraussetzung sind eine Rechnung mit ausgewiesenen Arbeitskosten und eine Überweisung auf das Konto des Betriebs. Die Bundesregierung plant, den Abzug ab 2027 auf höchstens 900 Euro zu senken; gesetzlich beschlossen war das zum Stand dieses Ratgebers noch nicht.[5] Ob sich eine Zahlung noch im laufenden Jahr lohnt, klärt im Einzelfall ein Steuerberater.

Wer übernimmt die Gartengestaltung in Remagen?

Eine Gartengestaltung in Remagen gelingt, wenn Planung und Ausführung zusammenpassen: Die Nutzung steht fest, geschützte Bäume sind erfasst, Hecken halten den vorgeschriebenen Abstand, und das Regenwasser hat einen Weg, der vom Haus wegführt. Wer diese Punkte vor dem ersten Spatenstich klärt, spart Umplanungen und Ärger mit Nachbarn oder Behörden.

Für die Umsetzung vor Ort ist Gartenbau Bogiatzis in der Burgunderstraße 4 ein naheliegender Ansprechpartner. Der Betrieb nimmt Aufträge in Remagen und Umgebung an und deckt mit Garten- und Landschaftsbau, Natursteinarbeiten, Pflasterarbeiten, Zaunanlagen, Rollrasen und Gartenpflege die Arbeiten ab, die bei einer Gartengestaltung typischerweise anfallen. Telefonisch ist der Betrieb montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter 02642 22776 erreichbar.[1]

Häufige Fragen

Brauche ich in Remagen eine Genehmigung, um einen Baum im Garten zu fällen?

Ja, wenn der Baum in 1 Meter Höhe einen Stammumfang von mindestens 80 Zentimetern hat. Bei mehrstämmigen Bäumen gilt die Summe der Stämme, sofern ein Stamm mindestens 30 Zentimeter misst. Die Baumschutzsatzung gilt im gesamten Stadtgebiet von Remagen einschließlich der Ortsteile; den schriftlichen Antrag nimmt die Bauverwaltung der Stadt entgegen. Geschützt sind zudem angeordnete Ersatzpflanzungen, auch wenn sie noch dünner sind.[2]

Darf ich in Rheinland-Pfalz einen Schottergarten anlegen?

Nicht als Ersatz für Grün. Die Landesbauordnung Rheinland-Pfalz schreibt seit Dezember 2022 vor, dass nicht überbaute Flächen bebauter Grundstücke zu begrünen sind, soweit sie nicht für Zufahrt, Stellplatz, Terrasse oder Wege gebraucht werden. Kies als Wegebelag oder Traufstreifen bleibt möglich; ein Bebauungsplan kann zusätzliche Regeln enthalten.[3]

Wie weit muss eine Hecke in Rheinland-Pfalz von der Grundstücksgrenze entfernt sein?

Das hängt von der Höhe ab: 0,25 Meter bis 1 Meter Höhe, 0,50 Meter bis 1,50 Meter Höhe und 0,75 Meter bis 2 Meter Höhe. Bei höheren Hecken wächst der Abstand um die Mehrhöhe. Neben Weinbergen, Äckern, Erwerbsgärtnereien und Kleingärten verdoppeln sich die Abstände. Eine Vereinbarung mit dem Nachbarn geht dem Gesetz vor.[3]

Wann darf eine Hecke gerodet oder stark zurückgeschnitten werden?

Zwischen dem 1. Oktober und dem 28. beziehungsweise 29. Februar. Vom 1. März bis zum 30. September verbietet das Bundesnaturschutzgesetz, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen. Schonende Form- und Pflegeschnitte sind das ganze Jahr erlaubt, besetzte Vogelnester bleiben immer geschützt.[4]

Kann ich die Kosten einer Gartengestaltung von der Steuer absetzen?

Für einen bereits bewohnten Haushalt ja, als Handwerkerleistung: 20 Prozent der Arbeits- und Fahrtkosten, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Material zählt nicht, und die erstmalige Gartenanlage beim Neubau ist ausgenommen. Nötig sind eine Rechnung und eine Überweisung. Eine Senkung auf höchstens 900 Euro ab 2027 ist geplant, aber noch nicht beschlossen.[5]

Wann ist die beste Jahreszeit, um einen Garten neu zu gestalten?

Planen lässt sich der Garten am besten im Winter. Hecken und Gebüsche werden grundsätzlich von Oktober bis Februar gerodet; bei Bäumen sind vorher Baumschutzsatzung und Artenschutz zu prüfen. Bauarbeiten an Wegen und Terrassen gehören in frostfreie Wochen. Gepflanzt wird vorzugsweise im Herbst oder im zeitigen Frühjahr, damit Gehölze vor der Sommerhitze einwurzeln. Rasen folgt meist zuletzt.

Logo von Gartenbau Bogiatzis, Fachbetrieb für Gartenbau und Landschaftsbau in Remagen

Der Autor

Gartenbau Bogiatzis in Remagen

Gartenbau Bogiatzis ist der Gartenbaubetrieb von Nikolaos Bogiatzis in Remagen. Der Betrieb gestaltet Gärten, Einfahrten und Außenanlagen in Remagen und Umgebung und übernimmt auf Wunsch die Gartenpflege. Der Schwerpunkt liegt auf den handwerklichen Arbeiten, die einen Garten tragen: Pflaster, Platten und Naturstein, Zaunanlagen und Rasenflächen, die mit Rollrasen schnell nutzbar werden. Wer in Remagen einen Garten umgestalten oder pflegen lassen will, findet den Betrieb direkt vor Ort in der Burgunderstraße.[1]

  • Garten- und Landschaftsbau für Neuanlage und Umgestaltung
  • Natursteinarbeiten wie Mauern, Stufen und Beläge
  • Pflasterarbeiten für Einfahrten, Wege und Terrassen
  • Zaunanlagen als Einfriedung und Sichtschutz
  • Gartenpflege für bestehende Gärten
  • Rollrasen für schnell nutzbare Rasenflächen

Gartenbau Bogiatzis

Inhaber Nikolaos Bogiatzis
Burgunderstraße 4
53424 Remagen

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Telefon 02642 22776 (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr)
Mail info@gartenbau-bogiatzis.de
Web gartenbau-bogiatzis.de


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Quellen

  1. Gartenbau Bogiatzis, Remagen: Leistungen, Kontakt und Erreichbarkeit sowie Impressum. gartenbau-bogiatzis.de · Impressum
  2. Stadt Remagen: Satzung über den Schutz von Bäumen vom 10.10.1995, Informationsseite Baumschutz und Pressemitteilung vom 27.02.2026 zum Förderprogramm private Starkregenvorsorge. Baumschutz · Pressemitteilung Starkregenvorsorge
  3. Land Rheinland-Pfalz: Begrünungspflicht nach § 10 Abs. 4 Landesbauordnung (Landtag, Drucksache 18/5422) und Grenzabstände nach dem Landesnachbarrechtsgesetz (Ministerium der Justiz). Drucksache 18/5422 · Broschüre Nachbarrecht
  4. Bundesnaturschutzgesetz, § 39 Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen. gesetze-im-internet.de
  5. Zentralverband des Deutschen Handwerks: Steuerbonus für Handwerkerleistungen nach § 35a EStG. zdh.de

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Ratgeber Kreis Ahrweiler ist ein Service von:
Verlag Beleke GmbH

Redaktion: Kai Kruel

Fotos auf dieser Seite: Gartenbau Bogiatzis Remagen (Das Fahrzeug von Gartenbau Bogiatzis aus Remagen steht für den Einsatz bei Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau. Das Foto stellt den betrieblichen Bezug des Fahrzeugs zum Unternehmen und dessen Tätigkeiten in der Region Remagen her.) | stockpics / Adobestock.com (Eine Natursteintreppe führt durch eine üppig bepflanzte Gartenfläche. Die Kombination aus Naturstein, verschiedenen Pflanzen und dem Gelände zeigt, wie Höhenunterschiede bei der Gartengestaltung in Remagen gestalterisch und funktional eingebunden werden können.) | pia-pictures / Adobestock.com (Ein blütenreicher Ziergarten mit verschiedenen Blumen, Sträuchern und grünen Pflanzen prägt das Motiv. Unterschiedliche Farben und Pflanzhöhen sorgen für eine abwechslungsreiche Gartengestaltung. Das Bild zeigt Gestaltungsmöglichkeiten für alle, die einen Garten in Remagen anlegen möchten.) | stockpics / Adobestock.com (Ein gestalteter Gartenbereich mit Gartenteich, kleiner Brücke, üppiger Bepflanzung und Sitzmöglichkeiten. Die Kombination verschiedener Gestaltungselemente zeigt Möglichkeiten für den Gartenbau in Remagen, bei denen Wege, Wasserflächen, Pflanzen und Aufenthaltsbereiche miteinander verbunden werden.)