Malerarbeiten im Brohltal
Ob eine neu gestrichene Wand, ein lackiertes Holzfenster oder ein Fassadenanstrich lange schön bleibt, entscheidet sich auch unter der Farbe. Haltbarkeit und Preis hängen vor allem davon ab, wie gut der Untergrund vorbereitet wird. Dieser Ratgeber erklärt, welche Arbeiten ein Malerbetrieb im Brohltal und den angrenzenden Regionen innen und außen übernimmt, wann sich alte Holzfenster noch aufarbeiten lassen und woran man ein Angebot erkennt, das sich mit anderen vergleichen lässt.
zum AutorWelche Malerarbeiten übernimmt ein Malerbetrieb in Haus und Wohnung?

Innen streicht und tapeziert ein Malerbetrieb Wände und Decken, und er lackiert alles, was aus Holz oder Metall ist: Innentüren und Zargen, Heizkörper, Treppengeländer, Holzverkleidungen und Fensterrahmen. Dazu kommt die Arbeit, die man später nicht mehr sieht: Dübellöcher und Risse schließen, alte Tapeten ablösen, Wände glätten und grundieren.
Außen gehören die Fassade, der Sockel, Holzfenster, Fensterläden, Haustüren aus Holz und Dachuntersichten zum Malerhandwerk. Gerade bei älteren Häusern mit Holzfenstern ist der Maler oft der erste Ansprechpartner, wenn die Farbe abblättert. Er kann beurteilen, ob ein neuer Anstrich reicht oder ob vorher ein Tischler das Holz reparieren muss.
Viele Malerbetriebe bieten mehr als Farbe an. Manche arbeiten Treppen und Holzböden auf, sanieren Putz oder dämmen die Fassade. Was ein Betrieb im Einzelnen übernimmt, klärt man am besten bei der Besichtigung, denn dann lassen sich mehrere Arbeiten in einem Durchgang erledigen.
Warum entscheidet der Untergrund über Ergebnis und Preis?
Farbe hält nur so gut wie die Schicht, auf der sie liegt. Ein neuer Anstrich auf einer alten Farbe, die sich bereits löst, blättert mit ihr zusammen ab. Deshalb prüft ein Maler vor dem ersten Pinselstrich, ob der Untergrund tragfähig ist. Er reibt mit der Hand über die Wand, um zu sehen, ob sie kreidet, ritzt die alte Farbe an und zieht einen Klebestreifen ab. Bleiben Farbreste am Streifen hängen, muss die Schicht herunter.
Danach richtet sich, wie viel Vorarbeit nötig ist. Eine intakte, schon einmal gestrichene Raufaser braucht oft nur Abdecken und zwei Anstriche. Eine Wand mit vielen Bohrlöchern, Rissen und alten Tapetenresten braucht Stunden, bevor überhaupt Farbe aufgetragen wird. Stark saugende Putze bekommen eine Grundierung, damit die Farbe gleichmäßig trocknet und keine Flecken bleiben.
Manche Flecken schlagen durch jede normale Wandfarbe durch. Dazu gehören Wasserränder, Nikotin und Ruß. Hier setzt der Maler eine Isolierfarbe ein, die diese Stoffe in der Wand hält. Wo Schimmel wächst, reicht Farbe allein nicht: Zuerst muss die Ursache der Feuchtigkeit gefunden und beseitigt werden, erst dann lohnt sich ein neuer Anstrich.
Weil die Vorarbeit so unterschiedlich ausfallen kann, sagt ein Quadratmeterpreis ohne Blick auf die Wand wenig. Zwei Angebote für denselben Raum liegen oft weit auseinander, weil der eine Betrieb die Vorarbeit eingerechnet hat und der andere nicht.
Welche Farbe und welche Wandgestaltung passen in welchen Raum?

In Wohnräumen werden, je nach den individuellen Anforderungen, entsprechende Farben verwendet. Sie decken gut, sind in fast jedem Farbton zu haben und lassen sich leicht verarbeiten. Wichtig ist ihre Scheuerbeständigkeit, die auf dem Gebinde als Nassabriebklasse nach DIN EN 13300 angegeben ist: Klasse 1 hält am meisten aus, Klasse 5 am wenigsten. In Küche, Flur und Kinderzimmer, wo Wände öfter abgewischt werden, lohnt sich eine Farbe der Klasse 1 oder 2.
In älteren Häusern mit Kalkputz greifen Maler gern zu Kalk- oder Silikatfarbe. Beide Farben sind mineralisch, lassen Feuchtigkeit gut durch und passen zu einem Untergrund, der selbst atmen soll. Auf einer alten Dispersionsfarbe haften sie allerdings nicht ohne Weiteres, deshalb muss der Maler wissen, was auf der Wand ist.
Bei der Wandoberfläche ist Raufaser weiter verbreitet, als ihr Ruf vermuten lässt. Sie ist günstig, verdeckt kleine Unebenheiten und lässt sich viele Male überstreichen. Wer eine glatte, ruhige Wand möchte, lässt sie spachteln und schleifen oder ein Glattvlies kleben; das kostet mehr Arbeit, weil jede Unebenheit sichtbar bleibt. Vliestapeten mit Muster, Wischtechniken und Lasuren geben einzelnen Wänden Struktur.
Auch die Farbe selbst verändert einen Raum. Eine dunklere Decke lässt ihn niedriger wirken, eine dunkle Stirnwand macht einen langen Flur kürzer, helle Töne weiten kleine Zimmer. Ein guter Maler bringt Farbmuster mit und streicht im Zweifel eine Probefläche, denn ein Farbton sieht an der Wand im eigenen Licht anders aus als auf der Farbkarte.
Wann lassen sich alte Holzfenster noch aufarbeiten?
Holzfenster zeigen ihren Zustand zuerst an der Wetterseite. Dort blättert die Farbe am unteren Rahmen und an den Fensterflügeln ab. Bei sehr alten Fenstern kann der Kitt um die Scheiben rissig sein und Wasser dringt ins Holz. Solange das Holz darunter fest ist, kann ein Maler das Fenster aufarbeiten: lose Farbe entfernen, schleifen, Risse und kleine Fehlstellen spachteln, offenes Holz grundieren, gerissenen Kitt erneuern und zwei Deckschichten auftragen.
Ob das Holz noch fest ist, zeigt eine einfache Probe. Lässt sich ein Schraubendreher an der unteren Rahmenkante leicht ins Holz drücken, ist es morsch. Kleine morsche Stellen kann ein Maler ausstemmen und ausbessern. Ist der Wetterschenkel oder ein ganzes Rahmenteil verfault, muss ein Tischler das Teil ersetzen, bevor gestrichen wird. Viele Fenster, die heute ausgetauscht werden, hätten sich mit einem rechtzeitigen Anstrich halten lassen.
Für den Anstrich gibt es zwei Wege. Deckender Lack schützt das Holz am stärksten vor Sonne und Regen und kommt in jedem Farbton. Eine Lasur lässt die Holzmaserung sichtbar, muss aber in kürzeren Abständen erneuert werden. Welcher Weg möglich ist, hängt auch davon ab, welche Beschichtung bisher auf dem Fenster war.
Der Kreis Ahrweiler fördert in Dörfern mit Dorferneuerungskonzept die Erhaltung ortsbildprägender Häuser, in der Regel solcher, die vor 1935 gebaut wurden, mit bis zu 35 Prozent der Baukosten und höchstens 30.000 Euro. Voraussetzung sind gegliederte Holzfenster und Holztüren. Werden Kunststofffenster eingebaut, fällt die Förderung für die gesamte Maßnahme weg.2 Ein Anstrich allein wird nicht bezuschusst, er gilt als Instandhaltung. Wer aber seine alten Holzfenster pflegt, statt sie gegen Kunststoff zu tauschen, hält sich die Förderung für eine spätere Sanierung des Hauses offen.
Was macht einen Fassadenanstrich haltbar?
Eine Fassade braucht einen neuen Anstrich, wenn sie kreidet, die Farbe Risse bekommt oder sich an der Wetterseite Algen und Moos festsetzen. Die Wischprobe zeigt das Kreiden: Bleibt beim Darüberstreichen viel Farbe an der Hand, ist das Bindemittel verbraucht. Grüne Beläge entfernt der Maler vor dem Streichen und behandelt die Fläche, sonst wachsen sie durch die neue Farbe hindurch.
Wie bei den Innenwänden muss die Farbe zum Untergrund passen. Auf mineralischem Putz verbinden sich Silikatfarben mit dem Untergrund und halten lange. Siliconharzfarben weisen Wasser besonders gut ab. Acrylfassaden sind vielseitig, sperren aber stärker. Auf einer Fassade, die schon mehrfach gestrichen wurde, entscheidet die alte Schicht mit, welche neue Farbe darauf hält.
Gestrichen wird außen bei trockenem Wetter und nicht bei Frost oder praller Sonne. Die Mindesttemperatur steht auf dem Gebinde der jeweiligen Farbe. Dafür braucht es ein Gerüst, das in vielen Angeboten der größte Einzelposten ist. Steht das Gerüst ohnehin, lassen sich Fenster, Fensterläden und Dachuntersichten im selben Durchgang streichen. Zeigt sich beim Prüfen, dass der Putz hohl liegt oder großflächig gerissen ist, gehört er vor dem Anstrich ausgebessert.
Wer im Ortskern ein älteres Haus besitzt und Förderung aus der Dorferneuerung beantragen will, sollte Farbton und Material vorher mit dem Kreis abstimmen, denn der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt sein.2
Wie läuft ein Auftrag ab, und was gehört in das Angebot?
Am Anfang steht die Besichtigung. Der Maler sieht sich Wände, Fenster oder Fassade an, misst die Flächen und prüft den Untergrund. Erst danach kann er sagen, wie viel Vorarbeit nötig ist.
Ein gutes Angebot beschreibt jeden Arbeitsschritt als eigene Position:
- Abdecken und Schutz von Böden, Möbeln, Fenstern und Türen
- Vorarbeiten wie Tapete ablösen, Risse und Löcher spachteln, schleifen und grundieren
- die Zahl der Anstriche und das vorgesehene Material mit Produktnamen
- bei Fenstern die Arbeiten je Fenster oder Flügel, einschließlich Kitt
- bei der Fassade das Gerüst, die Reinigung und Ausbesserungen am Putz
Mit diesen Positionen lassen sich zwei Angebote wirklich vergleichen. Fehlt die Vorarbeit in einem davon, ist es nicht günstiger, sondern unvollständig.
Innenarbeiten sind das ganze Jahr über möglich. Fassaden und Holzfenster außen streicht man in der warmen, trockenen Jahreszeit; die Termine dafür sind früh vergeben. Wer im Frühjahr streichen lassen möchte, fragt am besten schon im Winter an.
Wie lassen sich Malerarbeiten von der Steuer absetzen?
Malerarbeiten im selbst bewohnten Haus oder in der eigenen Wohnung senken die Einkommensteuer. Abziehbar sind 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Material zählt nicht mit, und das Finanzamt erkennt den Betrag nur mit Rechnung und Überweisung an.3 Die Bundesregierung will den Bonus ab 2027 auf 15 Prozent und höchstens 900 Euro senken; beschlossen ist das noch nicht.4 Es zählt das Jahr, in dem die Rechnung bezahlt wird.
Wer übernimmt Malerarbeiten im Brohltal
Einer der Malerbetriebe aus dem Brohltal ist die Malerwerkstätte Friedsam in Niederdürenbach. Der Betrieb von Inhaber Frank Reuter übernimmt Tapezier- und Lackierarbeiten, gestaltet Innenräume und arbeitet Fenster, Türen, Treppen und Holzböden auf.1 Wer Holzfenster, Fassade und Innenräume aus einer Hand erledigen lassen möchte, hat damit einen Ansprechpartner im Tal und den angrenzenden Regionen.
Für eine Besichtigung hilft es, Fotos der Flächen, grobe Maße und das Baujahr des Hauses bereitzuhalten. Die Kontaktdaten stehen im Autorkasten am Ende dieses Ratgebers.
Häufige Fragen zu Malerarbeiten
Kann ein Maler auch Kunststofffenster streichen?
Ja. Kunststofffenster lassen sich mit einem dafür geeigneten Lack streichen, wenn die Oberfläche vorher gereinigt und angeschliffen wird. Außen sollte der Farbton eher hell bleiben, denn dunkle Rahmen heizen sich in der Sonne stark auf, und weißer Kunststoff ist darauf nicht immer ausgelegt.
Muss ich die Möbel ausräumen, bevor der Maler kommt?
Nicht unbedingt. Diese Arbeiten kann auch der Malerbetrieb übernehmen. Wer möchte, dass der Betrieb das Rücken und Abdecken übernimmt, sollte darauf achten, dass es im Angebot steht.
Wie oft sollten Holzfenster gestrichen werden?
Einen festen Abstand gibt es nicht, denn Wetterseite, Farbton und Anstrich spielen mit. Sinnvoll ist es, die Fenster jedes Jahr anzusehen und kleine Schäden gleich auszubessern. Wer wartet, bis die Farbe großflächig abblättert, muss meist bis aufs Holz schleifen und zahlt deutlich mehr.
Der Autor
Malerwerkstätte Friedsam in Niederdürenbach: Handwerk, das alte Häuser im Brohltal und den angrenzenden Regionen erhält
Die Malerwerkstätte Friedsam in Niederdürenbach ist ein Malerbetrieb für alle, die ihr Haus nicht nur neu streichen, sondern dauerhaft erhalten wollen. Inhaber Frank Reuter arbeitet dort, wo andere austauschen würden: Er arbeitet alte Fenster, Türen und Treppen auf, bringt abgetretene Holzböden und Parkett wieder in Form und gibt Räumen mit Tapete, Lack und Farbe ein neues Gesicht. Außen reicht das Können von der Putzsanierung über die Fassadensanierung bis zum Vollwärmeschutz.
Wer Energie sparen möchte, findet hier auch die Dämmung von Dachboden und Kellerdecke. Bei Schimmel kümmert sich der Betrieb um die Sanierung, nicht nur um die neue Farbe darüber. So bekommen Hausbesitzer im Brohltal und den angrenzenden Regionen viele Arbeiten aus einer Hand, mit einem Ansprechpartner aus der Nachbarschaft.
Leistungen:
- Sanierung und Renovierung von Fenstern, Türen, Treppen und Holzböden
- Parkettaufarbeitung
- Vollwärmeschutz (WDVS) und Fassadensanierung
- Dachbodendämmung und Kellerdeckendämmung
- Tapezier- und Lackierarbeiten
- Gestaltung von Innenräumen
- Bodenbeläge
- Schimmelsanierung
- Putzsanierung
Malerwerkstätte Friedsam, Inh. Frank Reuter
Im Sonnenberg 4
56651 Niederdürenbach
Route mit Google Maps öffnen
| Telefon: | 02636 7211 |
| E-Mail: | maler.friedsam@t-online.de |
Autor: Malerwerkstätte Friedsam, Inh. Frank Reuter, Niederdürenbach
Quellen
- Malerwerkstätte Friedsam, Inh. Frank Reuter: Google-Unternehmensprofil mit Leistungsangaben. maps.app.goo.gl, abgerufen am 04.10.2026; Anzeige mit Kontaktdaten in den Bad Breisiger-Sinziger Nachrichten Nr. 6/2026 vom 5. Februar 2026 (LINUS WITTICH Medien). epaper.wittich.de, abgerufen am 04.10.2026.
- Kreisverwaltung Ahrweiler: Private Dorferneuerung. kreis-ahrweiler.de, abgerufen am 04.10.2026.
- Bundesministerium der Justiz: § 35a Einkommensteuergesetz. gesetze-im-internet.de, abgerufen am 04.10.2026.
- Bundesministerium der Finanzen: Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027, Kabinettsbeschluss vom 2. September 2026. bundesfinanzministerium.de, abgerufen am 04.10.2026.

